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MANDO.

 

 Sie ist eine Widmung an den Wiesbadener Maler mit Galerie, in der seit 2017 die Vielzahl seiner Arbeiten gezeigt werden.

 

MANDO - ein spezieller Mensch, der in seiner Jugend zu den Staffelei Zeichnern der Seine gehörte. 


Ein Mann, der in späteren Jahren zunehmend nicht für Andere malte. 

Der sich zurückzog und mit seiner Kunst lebte. 


Er wollte auch nie gefallen. 

Er malte - um sich und die Welt auszuhalten.

 

Unter diesem Aspekt ...


 Lass dich von seiner ganz eigenen Art zu malen, verzaubern. Tauche ein, in die verrückte - aber auch nachdenkliche Welt - des Helmut MANDO.

     


EIN ERSTER EINBLICK IN DIE WERKE


AUS „ABSTRAKTES MIT MATERIAL“





                  

Er ist inspiriert in seinen Bildern. 

Er fühlt - er lebt sie. 

Er zeigt sich in ihnen - ganz speziell. 



AUS „FARBSPIELE“





              

Die Arbeiten sind oft grundverschieden - 

teils sehr farbstark.



AUS „KOMPOSITIONEN“




     

 Es zählt alleine die Stimmung, die seine Gefühle

und Verrücktheiten zu Papier bringen.



AUS „TAUSENDUND EINEM TAG“




 
Ganz gleich in welchen Epochen sie entstanden sind. Ganz gleich auf welchem Material. 


AUS „DIE ENTDECKUNGSREISE“





Ob auf Plakatkarton, Sperrholz, Leinwand oder einfach nur auf Papier - die Bilder tragen seine Handschrift.  



AUS „IM BLICK ODER SO“



     


Seine Art der Pinselführung. 
Nichts ist vorgezeichnet - 
eben ein MANDO.


AUS „MANDO IN PARIS“





MANFRED HELMUT DORR alias HELMUT MANDO


Selbstbildnis 

Mando im Oktober 2013


MALER UND FOTOGRAFIE KUNST AUS WIESBADEN

Helmut MANDO (Künstlername)

Manfred Helmut Dorr

geboren am 06.09.1936

in Reinheim Odenwald 

 

Ausbildung 1951 - 1959

Berufsfachschule Wiesbaden

Grafik und Metallgestaltung

Schüler des Grafikers Zitzer

 

Lehre als Dekorateur und Plakatmaler

Schüler des Malers J. Obertreis

 

Werkkunstschule Wiesbaden

Landeskunstschule Mainz

Schüler des Malers Carlo Kuhl

 

Künstlerische Tätigkeit in Frankreich,

Italien und Deutschland.

 

Ende der 60iger bis weit in die 70iger Jahre dekoriert Manfred als freiberuflicher Schau-

fenstergestalter für namhafte Modehäuser

Modehaus Gerich, Wiesbaden

Ledermoden Dauster, Wiesbaden

Herrenausstatter Hemden-Schweitzer

Hut Planz, Mainz

Modehaus Kolonko, Bad Kreuznach

 

1975 - 2014

Aus einer Leidenschaft für antike Stücke folgt die Selbständigkeit im Wiesbadener Antikhandel.

 

Er eröffnet in der Rheinstraße sein Geschäft zunächst unter dem Namen 

"Antiquitäten Sankt Lambert".

In späteren Jahren ändert er den Namen in 

"Antiquitäten DORR". 

 

Der Gewölbekeller unter dem Geschäft wird zunehmend zu seinem (Lebens)-Mittelpunkt.

 

Als der Nachbarladen frei wird, übernimmt er auch diese Räumlichkeiten.

1994 eröffnet Mando die "DORRS GALERIE", ein Treffpunkt mit anderen Malern und wechselnden Ausstellungen. 

 

Er gehört zum Urgestein des Wiesbadener Antikhandels. 2014 - nach fast 40 Jahren schließt Mando seine Läden und zieht sich ins Private zurück.

Mit nun fast 78 Jahren beginnt für ihn die "NEUE ZEIT".

 

 


DIE  MAULSCHAU


Meine Bilder sprechen meine Sprache. Sie sagen viel über mein Inneres, verrückte Ideen in meinem Kopf - aber auch Trauriges und Ängste. Ich bin sehr Medien geprägt und habe oft meine Malerei genutzt, um das Böse in der Welt zu ertragen und zu verarbeiten.

Ich bin ein sehr sensibler Mensch (Sternzeichen Jungfrau), bin im Krieg groß geworden.
Langeweile kenne ich nicht, eigentlich laufe ich mir ständig selbst hinterher, es ist schwierig in einem Menschen zu stecken, der 110 % von sich fordert. 
 
Ich muss Dinge kontrollieren. Ich werde nie fertig (lach).
Ich liebe das Angeln (war leider schon lange nicht mehr), die Stille am Rhein zu sitzen, fotografieren, meine Pflanzen, meinen Kater. Die Malerei hat mir immer Kraft gegeben und mich jung gehalten und natürlich meine Fitness, da bin ich diszipliniert. 
 
Mein Laden fehlt mir und die Menschen drum herum, die morgendlichen Gespräche mit dem Straßenkehrer bis hin zum Professor. Der Antik-Laden war ein Ort der mich inspirierte, dort war ich glücklich. Ich habe jede freie Zeit genutzt um zu lesen (hatte ja genügend alte Bücher, grins) , ja ich lese sehr viel. Alte Bücher mit Inhalten, die heute schon gar niemand mehr kennt. Manchmal belastet mich mein Wissen sehr, ich habe einfach zu viel im Kopf. 
 
Dort habe ich auch Gitarre gespielt, eine einfache Gitarre vom Flohmarkt. Das Spielen habe ich mir selbst beigebracht, Noten lesen kann ich nicht. Zigeunermusik, von lieben Menschen, die ich in meiner Jugend traf und an die ich gerne zurück denke. Wenn ich für mich alleine war, dann spielte ich aus meiner Erinnerung ihre Musik (lächel;-)).
 
Warum ich bis heute meine Bilder nicht veröffentliche? Ich habe schon während der Zeit meines Ladens immer mal wieder Bilder mit ins Geschäft einfließen lassen, ausgestellt und oft auch verkauft. Ich bin von mir überzeugt, da ich ehrlich male, mein Denken. Habe aber großen Skrupel vor dem Denken anderer Menschen. Lange Zeit habe ich mich zu meinen Bildern nicht als - der Maler - geoutet.
 
Manches Bild habe ich an Amerikaner verkauft, - grundsätzlich nur Bilder von denen ich mich lösen konnte. Jedes Bild ist ein Stück von mir und ich muss nichts von mir verkaufen. Ich male nicht für Andere, ich male um mich auszuhalten,- schon mein ganzes Leben lang.
 
In vielen Bildern stecken Symbole von mir, Sterne*, die Schlange.
Ich brauche laute Musik, bei „Highway to Hell“ oder „TNT“ von AC/DC geht mein Herz auf.
 
Vor einigen Jahren habe ich mit anderen Künstlern (guten Freunden) Ausstellungen abgehalten. Wir hatten eine klasse Zeit, aber es war mir bereits zu öffentlich. Ich kehre ungern mein Inneres nach Außen, was meine Bilder nun mal sind. Mein Kunstlehrer sagte mal zu mir, „Du malst Deiner Zeit voraus,- du tust nicht dass, was gerade „en vogue“ ist.“
 
Das lag wohl daran, dass ich eigentlich zu keiner Zeit in diese irdische Welt passte. 
Ich bin ein Querdenker. Es ist in Ordnung, wenn man meine Gedankensprünge nicht nachvollziehen kann. 
 
Ich könnte auch nie ein Auftragsmaler sein. Vor Jahren habe ich mal 2 oder 3 Katzen gemalt, habe diese auch schnell verkauft. 
Katzen hätte ich im großen Stil produzieren müssen (lach),- aber so bin ich nicht. Meine Frau wünscht sich bis heute ein Katzenbild von mir - ich habe es ihr nie gemalt.
 
Doch - ein einziges Mal habe ich für einen kleinen Freund zum Geburtstag einen Hubschrauber gezeichnet, um den er mich gebeten hatte. Male sonst wenig Gegenständliches, mein erster Hubschrauber (freu;-)). Er hat ihm gefallen. 
 
Mein Umfeld muss viel aushalten, bin kein einfacher Mensch. Dinge die ich von mir verlange, setze ich bei meinen Mitmenschen voraus,- belesen zu sein, sich sportlich zu betätigen - vor allem im Hirn fit und jung zu bleiben - zumindest etwas dafür zu tun.
 
Es gibt Menschen, die sind jung, aber innerlich eigentlich schon tot - nur fressen, schlafen, scheis..., Fastfood, Computer, Handy... eine schnelllebige, ignorante Zeit,- es sind zunehmend ICH Menschen unterwegs (oft bin ich dann auch ein ICH Mensch).
 
Inzwischen vermeide ich Nachrichten zu hören, die Welt ist nur noch von Negativem geprägt, dass mich zunehmend belastet und nicht frei denken lässt. Ich bin dann in meiner Welt..., bei Fetzomanen, Huschys und Skorogen ;-)
Mehr gibt es gerade nicht zu erzählen."
 
Helmut MANDO im April 2015



MANFRED HELMUT DORR VERSTIRBT AM 16.11.2016 IM ALTER VON 80 JAHREN IN WIESBADEN


DIE  BLAUÄUGIGEN

Wenn du mehr über Helmut MANDO erfahren möchtest, dann fühl dich bitte eingeladen auf den Seiten zu stöbern - weiterzulesen in der „Hommage an einen besonderen Menschen“ sowie „VATER UND ICH“.



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Es ist Zeit ins Licht zu gehen!